Wärme aus Biomasse - Energie aus der Region

Der Maschinenring versorgt im Burgenland seit mehreren Jahren mit kleinräumigen Wärmeversorgungen mehre Geschoßwohnbauten, Gemeindezentren und Schulen mit komfortabler, krisensicherer Wärme aus Biomasse heimischer Wälder. Unser Ziel ist es im Bioenergiebereich neben der Rohstofflieferung von Energieholz eine Alternative zu nutzen, mit der eine wesentlich höhere Wertschöpfung zu erzielen ist.

Biomasse - Energie aus der Region:

• komfortabel
• CO2 –neutral
  eine Fichte mit einer Masse von einem Festmeter Holz entnimmt
  im Lauf ihres Lebens der Atmosphäre rund 750 kg CO2 und  speichert
  diese in Form von Kohlenstoff im Holz. Bei der Brennung wird genau
  diese Menge an CO2 freigesetzt.
• geringe Emissionen durch den Einsatz modernster ausgereifter
  Anlagentechnik
• nachwachsend, regional verfügbar, krisensicher
• kurze Transportwege
• stärkt die regionale Wirtschaft und sichert Arbeitsplätze in der  Region
BILD

Maschinenring Bioenergie Burgenland

bietet als Contractingunternehmen seinen Kunden landesweit eine komfortable Energiedienstleistung an und versorgt diese mit wohliger Wärme aus heimischer Biomasse mit hoher Servicequalität.

Im Burgenland gibt es landesweit zahlreiche große Biomasseheiz- und -kraftwerke, die Ortsteile bzw. ganze Gemeinden weiträumig mit Wärmeenergie versorgen.
Was im Burgenland bisher fehlte war ein landesweiter Anbieter von dezentralen Orts-Wärmeversorgungen und sog. Mikronetze, über die mehrere Objekte in unmittelbarer Nachbarschaft über eine Biomasseheizanlage mit Wärme versorgt werden.

Der Maschinenring tritt dabei als Investor und Betreiber der Heizanlagen auf. Ortsansässige Forstwirte versorgen in Rahmen langfristiger Lieferverträge die Heizanlagen „just in time“ mit dem erforderlichen Waldhackgut. Diese können dabei ihre Durchforstungs- und Schwachholzsortimente zu Waldhackgut verarbeiten und dadurch einen höheren Erlös erzielen. Das Geld für die Energieversorgung bleibt in der Region - wertvolle Arbeitsplätze in der Forstwirtschaft werden erhalten bzw. geschaffen.

Die Kunden beteiligen sich wie bei einer Fernwärmeversorgung mit einem einmaligen Anschlussbeitrag langfristig an der Investition. Die gelieferte Wärmeenergie wird mittels Wärmemengenzähler objektiv ermittelt und landesweit nach einem einheitlichen transparenten Standard direkt mit dem jeweiligen Endverbraucher verrechnet. Der laufende Betrieb, die Betreuung und Wartung der Heizanlage obliegen dem Contractingunternehmen. Damit nutzen sowohl der Errichter der Wohnhausanlage, als auch die Wohnungsinhaber den vollen Fernwärmekomfort.
Durch die Preisentwicklung bei den fossilen Energieträgern und die Klimadiskussion steigt die Nachfrage nach umweltfreundlichen Alternativen in der Wärmeversorgung.
Bioenergiecontracting sollte bei Neubauten, bei Sanierungen oder bei notwendigen Investitionen in eine neue Heizanlage in die Überlegungen einbezogen werden.

Gegenwart und Zukunft

Sechs Contracting-Projekte wurden unter bestmöglicher Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse der Kunden bisher realisiert
o Stotzing: Mikronetz (104 KW) Gemeindeamt, Kindergarten und
   Wohnhausanlage der Neuen Eisenstädter (12 Wohnungen),
   geplante Erweiterung für 2x9 Wohnungen
o Zemendorf: Mikronetz (110 kW) Volksschule und neu errichteter
   Kindergarten
o Forchtenstein: Mikronetz (60 kW) Wohnhausanlage der Neuen
   Eisenstädter (12 Wohnungen), geplante Erweiterung für 2 x12
   Wohnungen
o Oberpullendorf: Mikronetz (470 kW) landw. Bezirksreferat,
   Bildungshaus St. Stephan, Caritas-Behindertenheim,
   Wohnhausanlage mit 40 Wohnungen und vier Geschäftslokalen
o Unterschützen: Mikronetz (90 kW) Wohnhausanlage der OSG
   (18 Wohnungen)
o Deutschkreutz/Girm: Caritas-Sozialzentrum „Haus Lisa“ 170 kW

In Großpetersdorf werden über ein Mikronetz ab dem Herbst 2009 neben dem erweiterten Kindergarten, mehrere von der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft errichtete neue Gebäude sowie mehrere bestehende Objekte über zwei Biomassekessel mit einer Gesamtleistung von 340 kW mit Wärme versorgt.

Derzeit befinden sich mehrere Projekte in den Bezirken Neusiedl, Eisenstadt und Mattersburg in der Planungsphase.

Maschinenring Bioenergie Burgenland will in den nächsten Jahren weitere Contracting-Projekte im mittleren Anlagenbereich (von 100 bis ca. 1.500 kW Anschlussleistung) für Wohnbauträger, Unternehmen, Gemeinden, und Private nach einheitlichen Standards umsetzen, um den Mitgliedsbetrieben zusätzlich langfristige Einkommensmöglichkeiten im Bioenergiebereich zu bieten.

Unsere Dienstleistungen auf einen Blick:
• Beratung
• Projektierung
• Finanzierung
• Errichtung
• Betriebsführung
• Wärmelieferung
• Service und Wartung
• Heizkostenabrechnung, Individuell mit dem Eigentümer
  oder Endverbraucher

Bioenergie-Consulting

BILD
Neben der Umsetzung eigener Wärmeversorgungsprojekte unterstützt Maschinenring Bioenergie Burgenland im Rahmen eines Consultings auch jene Initiatoren, die ein Biomasse-Wärmeversorgungsprojekt selber umsetzen wollen.

Damit bieten wir diesen die Möglichkeit, unser Fachwissen in der Konzeption, Planung und Projektierung von Biomasse-Mikronetzen und sowie unsere praktischen Erfahrungen in der Umsetzung und im laufenden Betrieb von Biomasse-Wärmeversorgungsprojekten zu nutzen.

Die Unterstützung durch einen unabhängigen, externen Berater erspart Ihnen nicht nur Zeit sondern auch Lehrgeld.