Landeshauptstadt Klagenfurt: Kostensenkung durch regionale Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit der Stadt Klagenfurt mit dem Maschinenring wird weiter ausgebaut.

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bedeutet die Auslagerung bestimmter Leistungen für Städte und Gemeinden eine hohe Kostenersparnis. Diesen Trend hat auch die Stadt Klagenfurt erkannt. Der zuständige Stadtrat, Wolfgang Germ, führt derzeit weitere Kooperationsgespräche mit  dem Maschinenring. „Ziel der Zusammenarbeit mit dem Maschinenring soll eine Reduktion der Fixkosten sowie Ersparnisse im Investitionsbereich sein“, so Stadtrat Germ der bei dieser Partnerschaft auch auf die Förderung der regionalen Wertschöpfung hinweist, da die meisten Maschinenringarbeiten durch ortsansässige bzw. angrenzende Bauern durchgeführt werden.

 

Im Bereich Winterdienst (Schneeräumung, Streuung) kann man bereits seit zwei Jahren auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit zurückblicken. Nun soll es auch im Sommer eine Kooperation geben. Mit dem Leiter des Stadtgartenamtes, DI Heinz Blechl und Vertretern der Maschinenring-Organisation werden derzeit Kooperationspakete geschnürt. Nicht nur Arbeitsspitzen oder Urlaubsphasen können dadurch optimal überbrückt werden, bei permanenter Auslagerung diverser Arbeiten können sich die Stadtbediensteten auf ihre Kernaufgaben konzentrieren und die Stadt erspart sich die Anschaffung teurer Gerätschaften.

BILD
Stadtrat Germ (links) und Gemeinderat Gasper (2. v. links) mit Vertretern der MR-Service Kärnten und einem Grünraumpflegetrupp des MR Klagenfurt.