KELAG und MR arbeiten noch näher zusammen

Im Metnitztal beginnt im Februar 2012 ein mehrjährgies Pilotprojekt.

Die KELAG Netz GmbH überträgt dem Maschinenring den Auftrag zur selbstständigen Freihaltung der Stromleitungstrassen. Das Pilotprojekt startet im Februar 2012. Betroffen ist das Gebiet von Judendorf bis hinauf auf die Flattnitz. Ab Februar 2012 werden die Mitarbeiter des Maschinenring erfassen, welche Ausästungen in den Trassen notwendig sind. Sie werden die betroffenen Grundstücksbesitzer informieren, deren Einverständnis einholen und die Arbeiten dann auch durchführen.

 

„Bei der Freihaltung der Leitungstrassen arbeiten wir schon seit Jahren mit dem Maschinenring zusammen, sagt Herbert Fuchs, Geschäftsführer der KELAG Netz GmbH. „Jetzt vertiefen wir unsere Zusammenarbeit und übertragen dem Maschinenring auch das Erfassen der notwendigen Arbeiten und die Gespräche mit den Grundstücksbesitzern. Die Mitarbeiter des Maschinenringes müssen ihre Tätigkeit an den Leitungstrassen aber mit unserem Netzbetrieb genau abstimmen“, betont Herbert Fuchs.

 

„Für bestimmte Arbeiten müssen wir zum Beispiel einzelne Leitungsabschnitte freischalten, das bedeutet für die Dauer der Ausästungen die Stromversorgung abschalten.“ Das Stromnetz im Metnitztal umfasst ca. 270 km Leitungen, davon sind ca. 200 km Freileitungen, die teilweise durch bewaldetes Gebiet führen. Beim Auftrag an den Maschinenring geht es nur um die Freihaltung der Trassen, betont Fuchs. „Für Instandhaltung der Leitungen, für Erneuerungen und Ausbauten sowie für das Beheben von Störungen sind auch in Zukunft unsere Monteure zuständig, diese Arbeiten können und dürfen wir nicht an Dritte vergeben.“

Mario Niederdorfer, zuständiger Einsatzleiter vom Maschinenring freut sich über die vertiefte Zusammenarbeit mit der KELAG Netz GmbH. „Für die Landwirte des Metnitztales bedeutet dieser Auftrag zusätzliche Arbeit und zusätzliches Einkommen, die Wertschöpfung bleibt in unserer Region. Wir werden 5 bis 6 Fachkräfte im Metnitztal einsetzen.“

 

Herbert Fuchs von der KELAG Netz GmbH erwartet sich, dass die vertiefte Zusammenarbeit mit dem Maschinenring im Metnitztal gut funktionieren wird. „Falls sich unsere Erwartungen erfüllen, denken wir daran, auch in anderen Gebieten dem Maschinenring diese zusätzlichen Aufgaben zu übertragen.“