- Soziale Betriebshilfe

Krankheit, Unfall oder Tod und der damit verbundene plötzliche Ausfall der Arbeitskraft stellen in der Landwirtschaft meist schwierige Situationen dar. Oft sind unaufschiebbare Arbeiten am Betrieb zu erledigen, die fachliche Qualifikationen erfordern. Hier bedarf es eines kompetenten Partners vor Ort, der das Umfeld kennt und schnell Hilfe anbieten kann. Die aktive und rechtzeitige Vermittlung geeigneter und fachlich qualifizierter Helfer über den örtlich zuständigen Maschinenring stellt den Kernpunkt der neuen Regelung dar.

Wann bekommt man soziale Betriebshilfe?

• Mind. 14-tägige Arbeitsunfähigkeit
• Ab 2 Tage dauernder Spitalsaufenthalt
• Kur
• Begleitung eines (behinderten) schwerkranken Kindes ins Krankenhaus
• Tod

Wer bekommt soziale Betriebshilfe?

• Betriebsführer/In
• hauptberuflich beschäftigter Ehegatte
• hauptberuflich beschäftigte Kinder
• genereller Ausschlussgrund ist der Bezug einer Eigenpension

Welche Fristen sind zu beachten?

• Der Tag der Meldung beim Maschinenring gilt als erstmöglicher Einsatztag!
• Der schriftliche Antrag und die ärztliche Bestätigung müssen innerhalb von 2 Wochen (ab Beginn des Einsatzes) im Maschinenring Büro einlangen.
• Die ausgefüllte und unterschriebene Stundenliste muss innerhalb von 2 Wochen (ab Ende des Einsatzes) im Maschinenring Büro einlangen.

Wer ist ein geeigneter Betriebshelfer?

• Der Betriebshelfer muss bei der SVB mind. Unfallversichert sein
• Darf kein Familienmitglied sein und nicht im gemeinsamen Haushalt leben
• Darf keine Eigenpension beziehen
Kostenzuschuss an Sonn- und Feiertag nur dann, wenn niemand sonst die Arbeit verrichten kann.