Buchvorstellung - Margit Lashofer

Margit Lashofer kommt aus Wald in Gemeinde Pyhra in Niederösterreich.Sie ist Bäuerin und schreibt für die Bauernzeitung unter „Was mich bewegt“ und auch für die Kirchenzeitung.

Mittlerweile hat Frau Lashofer drei Bücher im Eigenverlag verfasst. In diesen Büchern sind ihre Gedanken und auch Gedichte (unter anderem auch in Mundart) enthalten, weiters auch Fotos und Sprüche zur Auflockerung.

Margit Lashofer sieht ihre Bücher als Geschenke für liebe Menschen, die zum Nachdenken anregen sollen, aber auch zum Schmunzeln, da auch Heiteres nicht zu kurz kommt.

Es gibt immer einen Weg

Preis 19 Euro plus Versand

Aus dem Leben, für das Leben

Preis 19 Euro plus Versand

Texte und Gedanken für die Seele

Preis 12 Euro plus Versand
Die Bücher sind bei Frau Margit Lashofer unter 02745/2984 oder 0676/5853446 oder margit.lashofer@aon.at erhältlich.

Eine Bäuerin

Eine Bäuerin muss lernen, vielseitig zu sein,
sonst passt sie nicht in den Beruf hinein.

Auf den Betrieb muss sie gut schauen,
auch der Haushalt soll nebenbei hinhauen.

Die Familie muss sie gut führen,
dafür tut ihr auch Dank gebühren.

Der Aufgabenbereich, der ist so groß,
kurz und gut, eine Bäuerin , die ist famos.

Die Tiere soll sie gut pflegen und betreuen,
auf dass sie sich bester Gesundheit erfreuen.

Die Gesundheit der Tiere ist ihr wichtig,
darum versucht sie zu machen alles richtig.

Viele Naturheilmittel kennt sie gut,
Erfolge machen ihr wieder Mut.

Denn ist ein Tier krank im Stall,
leiden alle in jedem Fall.

Vieles hat sie von den Eltern übernommen,
oder auch von den Großeltern so manchen Rat bekommen.

Durch Kurse bildet sie sich immer weiter,
viele Kolleginnen sind da ihr Begleiter.

So kann sie viel lernen dazu,
und es ist damit nie eine Ruh.

Immer wieder gibt es viel Neues zu berichten,
jeder hat viele Erfahrungen und eigene Geschichten.

So hat die Bäuerin immer viel zu denken,
und lässt sich auch vom Gefühl und vom Herrgott lenken.

Die Tiere danken ihr das natürlich sehr,
wenn sie eine gute Schwingung gibt her.

Die Bäuerin weiß, das Tier braucht mehr,
als bloß nur den Futterverzehr.

Streicheleinheiten und gute Worte tun dem Tier so gut,
ja auch dem Menschen tun sie genauso gut.


Anträge ausfüllen, auf die Bauernkammer laufen,
da kommt sie auch oft ganz schön ins Schnaufen.

Die Kinder und die Altenpflege gehen so nebenher,
als wenn das alles so selbstverständlich wär.

Man hat den Arbeitsplatz ja zu Haus,
und muss ja nicht alle Tage schon früh hinaus.

Dass das auch nicht immer einfach ist,
so mancher oft gerne vergisst.

Denn wenn man immer zu Hause ist,
man immer für alle und alles erreichbar ist.

Man kann nicht so leicht die Tür hinter sich zumachen,
denn es ist ja immer noch die Arbeit mit dem Vieh zu machen.

Das Abschalten fällt oft schwer,
denn wo nimmt man wen für die Arbeit her?

Ist die Bäuerin einmal nicht zum Melken zu Haus,
fällt sicher bei der Melkmaschine etwas aus!

Die Bäuerin geht auch gerne auf den Bauernball,
ist sie krank, spritzt sie sich vorher nieder auf jeden Fall.

Nimmt Mexavit-Brausetabletten oder Tomapirin,
wegen der paar Medikamente wird man nicht gleich hin!

Bei einer Bäuerin tut sich immer sehr viel,
ein gut geführter Bauernhof ist immer ihr Ziel.

Es geht nur mit dem Partner gut,
da macht man sich gegenseitig Mut.

So braucht die Bäuerin viel Kraft,
damit sie das auch alles schafft.

Margit Lashofer, 21.3. 2012