Maschinenring gestaltet Zukunft mit regionalen Partnern

18.11.2014

Die Stärke des Maschinenringes ist die flächendeckende regionale Präsenz in ganz Oberösterreich. So verwundert es kaum, dass beim MR-Fachinformations-Nachmittag am 18. 11. 2014 im Veranstaltungszentrum Gunskirchen nahezu 100 Bürgermeister und Amtsleiter/Innen bei Top-Referaten zu Dienstleistungs-Neuheiten anwesend waren.
Gruppenfoto
Trafen sich beim Maschinenring-Gemeindetag: v.l.n.r.: DI Dipl.-Kfm. (FH) Helmut Scherzer, Geschäftsführer Maschinenring OÖ., LH-Stv. Ing. Reinhold Entholzer, Gemeinde-Landesrat Max Hiegelsberger, Gemeindebundpräsident LAbg. Bgm. Johann Hingsamer, Landesobmann Gerhard Rieß, Maschinenring OÖ.

Hochrangige Vertreter aus Politik und Gemeinden

Die Veranstaltung wurde durch LH-Stellvertreter Ing. Reinhold Entholzer und Gemeinde-Landesrat Max Hiegelsberger eröffnet. Dabei unterstrichen beide die Wichtigkeit einer Partnerschaft zur Förderung der regionalen Struktur und Nutzung sinnvoller Synergien mit Kostennutzen für die Gemeinden. Hiegelsberger betonte dabei, „dass sich eine Dienstleistungserbringung an den Wünschen der Kommunen orientieren muss“, und stellte die regionale Wertschöpfung in den Vordergrund. Entholzer sieht eine stetig wachsende Professionalisierung in der gewerblichen Dienstleistung des MR, die man auf diesem Wege gerne unterstützt. Grußworte wurden auch von Gemeindbund-Chef Präsident Hans Hingsamer gesprochen, der Qualität in der Leistungserbringung, Partnerschaft und wirtschaftliche Orientierung als Eckpunkte für eine gute Zusammenarbeit sieht. Der Maschinenring ist bereits Partner von 305 oberösterreichischen Gemeinden und dort mit Dienstleistungen in der Landschaftspflege und im Winterdienst stark integriert.
Landesrat Hiegelsberger

Neu: Gesamtdienstleistung Baummanagement

Neben Maßnahmen zur Baumpflege und Baumfällung spielt immer mehr die Erhaltung eines gesunden, sicheren Baumbestandes eine große Rolle. Ing. Joseph Klaffenböck - allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger – berichtete in seinem Referat über die Wichtigkeit der richtigen Beurteilung des Baumzustandes und die Ableitung der Pflegemaßnahmen daraus. Dazu ist bei Maschinenring-Service OÖ ganz neu ein speziell ausgebildetes Team zur Baumbegutachtung im Einsatz. Als Instrument zur nachhaltigen Entwicklung gesunder Baumbestände einer Kommune und zur Erfüllung der Verkehrssicherungspflicht gemäß § 1319 ABGB bietet der Maschinenring einen digitalen, datenbankbasierte Baumkataster an.
Baummanagement
So kann von der ersten Beurteilung, der gesamten Baumpflege von der Wurzel bis zur Krone bis hin zu Spezialbaumfällungen mit Kränen oder Hebebühnen alles vom Maschinenring durchgeführt werden. Dabei steht die Sicherheit sowie die Langlebigkeit der Bäume im Vordergrund. Dazu brachte Mag. Florian Mayr, Oberösterreichischer Gemeindebund, die nötigen rechtlichen Aspekte ein.
Norbert Ecker

Ökologische Flächenpflege

Eine weitere Innovation des Maschinenringes ist die Bekämpfung von Unkraut mit umweltschonender Heißschaumtechnik, absolut chemiefrei! Diese Technik wurde gemeinsam mit der Firma Agrar-EN Umwelt GmbH entwickelt. Ing. Norbert Ecker, Leiter Agrar-EN und Entwickler dieser absolut neuartigen Technik, berichtete in seinem Referat über die Wirkungsweise: Es wird mit heißem Wasser der Boden benetzt. Der herbizid- und chemiefreie Heißschaum wird als Isolationsschicht auf die Fläche gelegt. Die gespeicherte Wärme zerstört die Zellstruktur der Wurzeln und lässt das Unkraut absterben. Der Umweltaspekt wird durch das neue, verschärfte Pflanzenschutzgesetz in der Flächenpflege bei Gemeinden und Unternehmen künftig eine wachsende Bedeutung spielen. Robert Resch, MBA, Geschäftsführer Maschinenring-Service dazu: „Hier bietet der Maschinenring schon jetzt die passende Lösung, um nachhaltig Grünflächen zu erhalten und Unkraut wirkungsvoll zu bekämpfen“.
Franz Moser

Natürliche Wärme für Kommunen, Unternehmen und Gemeinden

Der Maschinenring plant, finanziert und errichtet seit 2007 gemeinsam mit beteiligten Landwirten Biomasse-Heizanlagen und stellt die Versorgung mit Biomasse durch regionale Landwirte sicher. Damit bietet der Maschinenring Gemeinden, Gewerbekunden wie auch öffentlichen Institutionen und Wohnungsgenossenschaften ein nachhaltiges Energiekonzept. Ing. Franz Moser, Leiter Abteilung Agrar/Forst/Energie vom Maschinenring OÖ., dazu: „Das Angebot erstreckt sich von der Errichtung der Heizanlage über die Hackguterzeugung, die Logistik bis hin zur Lieferung an den Kunden. In Oberösterreich gibt es derzeit 36 dieser nachhaltig geführten Heizanlagen. Der Maschinenring bietet Wärmecontracting für Einzelanlagen, Mikronetze und Nahwärmeanlagen im Bereich von 100 - 400 kW. Die Wertschöpfung daraus kommt den regionalen Landwirten zugute. Die dazu verwendete Biomasse ist CO2-neutral und umweltschonend.“
Robert Resch

Gesamte Objektbetreuung inklusive Reinigungsdienste

Seit Jahresbeginn rundet Maschinenring-Service die Objektbetreuung durch das Angebot von Reinigungsdiensten im Gebäude selbst ab. Es bietet zu Winterdienst, Grünflächenpflege, Baummanagement, Bepflanzungen und gärtnerischen Tätigkeiten nun komplette Reinigungsdienste an. Geboten wird ein Leistungspaket aus Gebäudereinigung, Unterhaltsreinigung, Parkplatzreinigung und Hausmeistertätigkeiten. Robert Resch erklärte das Leistungsportfolio: „Dieses Dienstleistungsangebot ist ideal zugeschnitten für Gemeinden, Wohnungsgenossenschaften, Firmen und Gastronomiebetriebe. Dazu zählen neben der regelmäßigen Reinigung der öffentlich zugänglichen Räume (z. B. Eingangsbereich, Stiegenhaus, Büroflächen …) auch die Entleerung der Mistkübel und einfache Instandsetzungsarbeiten wie der Austausch defekter Glühlampen etc.“
Veranstaltungssaal

Positive Bilanz

"Mit diesen zukunftssicheren Paketen bietet der Maschinenring innovative Lösungen mit Handschlagqualität für seine Partner.", ist sich Geschäftsführer Helmut Scherzer, der den Nachmittag moderierte, sicher. Durch eine starke Partnerschaft können Gemeinden auch künftig Lebensqualität in den Regionen sichern und Kosten entlasten, sowie Landwirte als Dienstnehmer profitieren. „Gemeinsam gestalten“ – unter diesem Motto fand der Informationsnachmittag einen gelungenen Ausklang.
Empfang
Geräte
Gespräch
Hingsamer Riess
Foyer
Mappen