Betriebs- und Entlastungshilfe

BILD
Krankheit, Unfall oder Tod und der damit verbundene plötzliche Ausfall der Arbeitskraft stellen in der Landwirtschaft meist schwierige Situationen dar. Unaufschiebbare Arbeiten am Betrieb sind zu erledigen, die fachliche Qualifikation und rasche Hilfe von Partnern vor Ort erfordern. „Wer schnell hilft, hilft doppelt“, ist ein entscheidendes Motto.

Mögliche Einsatzgründe:
• bei krankheits- oder unfallbedingter Arbeitsunfähigkeit, -bei einem Kuraufenthalt -bei Spitalsbegleitung (eines Kindes),
• beim Tod der Betriebsführerin/des Betriebsführers, oder eines Vollversichern Familienmitgliedes.
• Wenn er zu Erledigung von nicht aufschiebbaren Betriebs- und Haushaltsarbeiten, die von der ausfallenden Arbeitskraft durchgeführt wurden, erforderlich ist
• wenn am Betrieb keine geeignete Arbeitkraft vorhanden ist.

Dabei gilt es Folgendes zu beachten:
• Vollversicherung (UV, KV, PV) der ausfallenden Person muss gegeben sein.

Wer kann als Betriebshelfer eingesetzt werden:
• JEDER => Versicherungsschutz durch die Sozialversicherung der Bauern muss gegeben sein.
• Dienstnehmer vom Maschinenring für Spezialeinsätze
• Personen von einer institutionalisierten Haushaltshilfe (zB. Familienhelfer/innen der Caritas, Dorfhelfer/innen der Landesregierung)
• Kleingewerbetreibende mit einer Gewerbezuordung für land- und forstwirtschaftliche Werkleistungen.

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