Freie Bahn

ÖBB vertraut im Winterdienst auf den Maschinenring

Seit der Wintersaison 2003/2004 sorgt der Maschinenring im Winterdienst dafür, dass Reisende pünktlich sein können und Bahnsteige sicher begehbar sind.

Rund 1.500 Objekte betreut der Maschinenring im Winterdienst für die Österreichischen Bundesbahnen– und seit Beginn der Kooperation kommen laufend neue Objekte hinzu. Anfangs wurde nur Winterdienst im klassischen Sinn geleistet, mittlerweile übernimmt der
Maschinenring auch zusätzliche Aufgaben wie Tauwetterkontrolle, Dächerabschaufeln oder Schneeabtransport.

850 Dienstleister, 4.000 Objekte und drei Millionen Quadratmeter Bahnsteige, Zugänge, Stiegenanlagen, Gehsteige, Park&Ride-Parkplätze, Lagerflächen und Laderampen gilt es von Schnee und Eis zu befreien und damit für die Bahnkunden sicher begehbar zu machen. Fast drei Millionen Quadratmeter Fläche werden derzeit durch etwa 850 Dienstleister betreut. Dabei kommen die unterschiedlichsten Geräte und technischen
Hilfsmittel zum Einsatz: von der Handschneefräse
bis zum 300 PS Traktor bzw. Radlader. Die Tauwetterkontrolle wird derzeit bei etwa 4.000 Objekten durchgeführt.

Die ÖBB setzt zur Überwachung der Arbeiten am
Bahnsteig mittlerweile auch kaum noch Sicherungsposten
ein. Das Vertrauen in die Professionalität
und Umsichtigkeit der Maschinenring Dienstleister ist auch auf diesem gefährlichen Arbeitsplatz durch den Auftraggeber gegeben. Sämtliche Maschinenring Dienstleister, die in diesem Bereich arbeiten, haben außerdem zu ihrer eigenen Sicherheit eine mehrtägige Ausbildung absolviert.

Für den ÖBB-Auftrag wurde auch das MR-GIS, die GPS-Dokumentation der Dienstleistungen, mit nachverfolgbaren Zeit- und Wegaufzeichnungen,
ins Leben gerufen und zum Einsatz gebracht. So hat die österreichweite Zusammenarbeit zwischen Maschinenring und ÖBB auch dazu beigetragen, neue Techniken zu entwickeln und inzusetzen. „Bestmögliches
Service für die Kunden“ ist beim Maschinenring kein leeres Schlagwort.