Österreichisches Umweltzeichen

Maschinenring von Umweltminister Nikolaus Berlakovich mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet
v.l.n.r.: ÖkR Alois Papst, DI Nikolaus Berlakovich, LKR Hans Peter Werderitsch, Dr. Matthias Thaler
v.l.n.r.: ÖkR Alois Papst, DI Nikolaus Berlakovich, LKR Hans Peter Werderitsch, Dr. Matthias Thaler

Das Österreichische Umweltzeichen zeichnet Bildungseinrichtungen aus, die den Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung als Leitbild für eine zukunftsfähige Entwicklung gerecht werden.

Der Maschinenring setzt seit zwei Jahren einen Schwerpunkt in der Aus- und Weiterbildung seiner MitarbeiterInnen, FunktionärInnen und DienstleisterInnen. Dazu wurde 2010 erstmals ein österreichweit gültiger, auf Maschinenringbedürfnisse angepasster Weiterbildungskatalog herausgebracht. Neben fachlichen Inhalten wird auch besonderes Augenmerk auf die persönliche Weiterbildung der Teilnehmer gelegt. Der Ausbildungskatalog wird laufend evaluiert und jährlich neu aufgelegt.

Wer das Österreichische Umweltzeichen erhält, muss eine ganze Reihe von Maßnahmen umsetzen, die der Umwelt und damit uns Menschen zugute kommen.

Um ein hohes Qualitätsniveau im Bereich der Bildung langfristig zu halten und einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess sicherzustellen, wurde das Österreichische Umweltzeichen aufgrund seines Schwerpunktes im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit angestrebt. Am 13. Mai 2011 überreichte Bundesminister Nikolaus Berlakovich im Rahmen der Eröffnungsfeier des neuen MR-Bürostandortes in Oberwart die Umweltzeichen-Urkunde an Matthias Thaler, Bundesgeschäftsführer des Maschinenrings Österreich, an Bundesobmann Hans Peter Werderitsch sowie an Bundesobmannstellvertreter Alois Papst.

Wer das Österreichische Umweltzeichen erhält, muss eine ganze Reihe von Maßnahmen umsetzen, die der Umwelt und damit uns Menschen zugute kommen. Zwei dieser Maßnahmen seien an dieser Stelle kurz erwähnt: Als Folge der Umweltzeichen-Zertifizierung werden in Zukunft vermehrt Telefon- und Videokonferenzen stattfinden. Das reduziert die Anzahl der Dienstreisen drastisch und senkt so den Ausstoß von Treibhausgasemissionen. Auch wurde ein papierloses System für die Koordination der Sitzung aufgebaut. Allein dadurch werden pro Jahr 15.000 bis 20.000 Kopien eingespart werden.

Es sind viele kleine Schritte, die man gehen muss, um die großen Ziele zu erreichen. Der Maschinenring hat sich auf jeden Fall schon auf den Weg gemacht.

Das Österreichische Umweltzeichen
Umweltschutz und Qualität – unabhängig kontrolliert

Österreichisches Umweltzeichen
Das Österreichische Umweltzeichen ist ein vom österreichischen Lebensministerium verliehenes Gütesiegel, das an Tourismus- und Produktionsbetriebe sowie an Schulen und außerschulische Bildungseinrichtungen vergeben wird. Es gilt als Garant für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen.

Produkte mit dem Umweltzeichen müssen eine Reihe von Umweltkriterien erfüllen und deren Einhaltung durch ein unabhängiges Gutachten nachweisen. Ausgezeichnet werden nur jene nachgewiesen umweltschonenden Produkte, die auch eine angemessene Gebrauchstauglichkeit und Qualität aufweisen. Jene Tourismusbetriebe, die TrägerInnen des Österreichischen Umweltzeichens sind, erfüllen strenge Kriterien hinsichtlich Ausstattung der Unterkunft und Verpflegung. Vorrang in ihren Küchen haben saisonale Lebensmittel aus biologischer und regionaler Landwirtschaft sowie artgerechter Tierhaltung. Bei der Vergabe des Umweltzeichens für Schulen geht es nicht nur um den Öko-Standard für das Schulgebäude oder die Entwicklung eines Abfallwirtschaftskonzeptes, sondern auch um die Qualität der Lernkultur, die Bewertung des sozialen Schulklimas und die Gesundheitsförderung der SchülerInnen. Seit 2007 gibt es auch eine Richtlinie für außerschulische Bildungseinrichtungen.

Das Lebensministerium (BMLFUW) ist für die Vergabe des Österreichischen Umweltzeichens und des Europäischen Umweltzeichens (EU Ecolabel) zuständig. Für die Erstellung und Überarbeitung der Umweltzeichen-Richtlinien ist der Verein für Konsumenteninformation (VKI) zuständig.