Die Natur erleben!

Gartentipps für Oktober und November von MR-Gartenarchitekt Robert Gloner
Die Natur erleben!
Foto: © Juice Images - Fotolia.com

Die beste Pflanzzeit für Frühjahrsblüher, speziell für Narzissen und Tulpen ist der September. Je eher Narzissen gepflanzt werden, desto schöner blühen sie. So haben sie genug Zeit, um noch vor dem Winter Wurzeln zu bilden. Einlagerungszeit für die Sommerzwiebel und Knollen ist Mitte September. Die Blätter der Zwiebeln und Knollen etwa 15cm über dem Boden abschneiden. Knollen ausgraben und an einem warmen Ort zum Nachtrocknen aufgelegen. In den Staudenbeeten Verblühtes abschneiden, denn die Samenbildung kostet der Pflanze Kraft. Nadelgehölze können nach einer kurzen Regen- und Kühlwetterphase ab Ende August bis Ende September in den österreichischen Baumschulen frisch gegraben werden. Die Pflanzung der Nadelgehölze kann bis zu den ersten Nachtfrösten erfolgen.Werden winterharte, einjährige Pflanzen wie Ringelblume und Kornblume jetzt schon gesät, blühen sie im nächsten Jahr deutlich früher. Der Schnitt der Himbeere sollte schon unmittelbar nach der Ernte durchgeführt werden. Dabei werden die abgetragenen, kranken und schwachen Ruten möglichst bodeneben weggeschnitten. Von den neuen Ruten bleiben die 10 bis 12 stärksten pro Laufmeter stehen. 

Gemüse- oder Kräuterbeete sollten umgestochen werden um die Bodenlockerung für das nächste Jahr zu sichern, Ausnahme: wenn sie mit Schnecken Probleme haben, lassen sie die Beete jetzt wie sie sind, dann können die Schnecken die Eier nicht so geschützt ablegen. Gemüse- oder Kräuterbeete sollten umgestochen werden um die Bodenlockerung für das nächste Jahr zu sichern, Ausnahme: wenn sie mit Schnecken Probleme haben, lassen sie die Beete jetzt wie sie sind, dann können die Schnecken die Eier nicht so geschützt ablegen. Rosen vor dem Winter nur dann zurückschneiden wenn die Triebe stören, z. B. in der Nähe von Gehwegen, dabei nur grob einkürzen, der richtige Rosenschnitt erfolgt im Frühjahr. Veredelte Rosen vor dem Winter anhäufeln, dafür verwenden sie Gartenerde mit Laub gemischt. Dabei wird die Veredelungsstelle mit einem Erdwall zusätzlich gegen Frost geschützt und die Rosen sind frei von Winterschäden.

Laub in Pflanzbeeten kann in dünnen Schichten jederzeit liegen bleiben, es ist eine gute Mulchschicht und wird wieder zu Gartenhumus umgebaut. Laub am Rasen sollte nicht zu lange dicht liegen bleiben, sonst kommt es zu Schäden an der Grasnarbe. Denken sie bei 

 

 

Kirschlorbeer und immergrünem Liguster  daran, dass dieser Temperaturen unter –16 Grad Celsius und das bei starker Besonnung nur sehr schwer aushält. Die Folge davon ist, dass die Blätter Schaden tragen und im kommenden Frühjahr braun werden und abfallen. Deswegen ist die richtige Standortwahl bei vielen Pflanzen der entscheidende Faktor, ob sie wirklich gut gedeihen oder kümmerlich wachsen.

Versorgen Sie Ihre Pflanzen im Herbst richtig, damit sie den Winter bestens überleben. Phosphor- und Kalium-betonte Dünger stärken die Pflanzen für den Winter.

 

 

 

 

Praxistipp: Richtiges Rasenmähen

Für regelmäßiges Mähen ist Ihr Rasen besonders dankbar. Je kürzer die Schnitthöhe ist, umso häufiger sollte auch gemäht werden.

Die ideale Schnitthöhe für Gartenrasen beträgt ca. 3,5 bis 4 cm. Bei dieser Schnitthöhe sollte mindestens einmal pro Woche gemäht werden. Halten Sie sich dabei immer an die folgenden Regeln, dann kann nichts schief gehen:

• Nie mehr als 1/3 der Gesamthöhe des Rasens wegmähen

• Stellen Sie den Mäher höher, wenn der gemähte Rasen deutlich heller
  wirkt als der ungemähte

• Achten Sie auf scharfe Messer

• Mähen Sie nur, wenn das Gras trocken ist

• Fangen Sie das Schnittgut auf, ausgenommen beim Mulchmähen oder
  bei der Verwendung von Rasenrobotern.