Leitungsfreischneiden in „da Muhr“

St. Michael bis Hintermuhr führt die Trasse der 30KV-Leitung, vom Maschinenring freigeschnitten wurde
Leitungsfreischneiden in „da Muhr“

Der Einsatz dauerte 4 Monate und war durch die zum Teil sehr schwierigen Arbeiten in steilem Gelände geprägt.Ca. 350 Festmeter Starkholz fielen an, da die Trasse auf die strategische Breite von insgesamt 12m ausgeholzt wurde. Die Bäume werden gefällt und das verwertbare Holz mittels Traktor-Seilziehung für die Grundbesitzer zum Abtransport an den Weg gestellt. Danach wird das Unterholz entfernt und die Trassen aufgeräumt.

Hermann Zitz, Salzburg AG: „Im Nadelholzbereich müssen wir die Leitungstrassen ungefähr alle 10-15 Jahre freischneiden, im Laubwald sogar alle 5 Jahre.“

Büro Salzburg AG in Lungau
Betriebsführer Ernst Löcker und der Ansprechpartner fürs Leitungsfreischneiden bei der Salzburg AG im Lungau, Hermann Zitz, mit Maschinenring-Disponent Paul Grimming, der die Arbeiter des Maschinenring disponiert
Im Rahmen des Einsatzes gab es auch eine 3-tätige Helikopter-Holzung statt, bei der mittels einer Spezialsäge Äste, die in die Trasse hineinragen, von der Luft aus entfernt werden. Die Helikoptereinsätze wurden von der Firma Wucher geflogen, unterstützt von Maschinenring-„Bodenpersonal“.
Die MR-Profis sind beim Freischneiden ein eingespieltes Team
Balthasar Trausnitz aus St. Michael sowie Rupert Kendler und Maschinist Franz Lanschützer, beide aus Muhr im Lungau.