Spezialeinsatz: Zell am See

Baumfällungen zwischen zwei Bahnstrecken mitten im Wohngebiet
Spezialeinsatz: Zell am See

Im Ortsteil Schüttdorf in Zell am See führte ein Spezialteam des Maschinenrings vor kurzem die Fällung von Problembäumen durch. Die Lage zwischen den Trassen der Westbahnstrecke und der Pinzgaubahn machte eine langfristige Einsatzplanung erforderlich, da für die Durchführung der Arbeiten auch die Hochspannungsleitung der ÖBB stundenweise abgeschaltet werden musste. Speziell als Baumkletterer ausgebildete Dienstleister des Maschinenrings trugen die etwa 15 bis 20 Meter hohen Fichten ab. Unterstützt wurden sie dabei durch einen Autokran der Firma Eder aus Kaprun.

Nicht nur die Arbeiten selbst, sondern schon die Vorbereitungen erforderten besondere Umsicht und Planung, da z. B. die Durchführungszeiten der Fällungen mit den Bundesbahnen und den Partnerfirmen koordiniert werden mussten. – Baumfällung sozusagen im Taktfahrplan der ÖBB.

Selbst schwierigste Aufgaben sind für den Maschinenring kein Problem

Bei der Durchführung der Arbeiten brachte vor allem die beengte Lage zwischen den Bahngeleisen und den benachbarten Wohnhäusern große Herausforderungen mit sich. Es galt entsprechende Sicherheitsvorkehrungen zu treffen und die einzelnen Arbeitsschritte nach einem zuvor festgelegten detaillierten Durchführungsplanung abzuwickeln.

„Einsätze wie dieser sind natürlich eine besondere Herausforderung für den Maschinenring. Aber sie sind für uns auch die beste Möglichkeit, das Spezialwissen, das wir uns in zahlreichen Kursen angeeignet haben, in der Praxis umsetzen zu können“, betont dazu MR Pinzgau-Vertriebsleiter
Johann Meißnitzer.