Österreicher ist neuer Vizepräsident im EMR

17.09.2010

LKR Hans Peter Werderitsch, Bundesobmann des Maschinenring Österreich, wurde zum Vizepräsidenten des Europäischen Maschinenring Verbandes gewählt.
LKR Hans Peter Werderitsch
Seit 2008 ist Hans Peter Werderitsch Obmann des Maschinenring Österreich, nun wurde er in Stockholm zum Vizepräsidenten des Verbands der europäischen Maschinenringe (EMR) gewählt. Damit übernimmt Wederitsch nicht nur Verantwortung für rund 320.000 Mitglieder, die der Maschinenring insgesamt in Europa zählt, sondern wird sich im Rahmen der ehrenamtlichen Tätigkeit für den Verein für die bessere Vernetzung der Maschinenringe über die eigenen Landesgrenzen hinaus engagieren.

Nach einigen Jahren, in denen sich Österreich aus dem europäischen Dachverband zurückgezogen hatte, wurde 2009 die Kooperation auf dieser Ebene wieder vertieft. Mit Maschinenringen in Nachbarländern, z. B. in Deutschland, Südtirol oder der Schweiz, gibt es bereits seit längerem Kooperationsmodelle und eine erfolgreiche Zusammenarbeit in verschiedenen Geschäftsfeldern. Mit dem Engagement des Österreichischen Maschinenrings in Slowenien, der Slowakei und Ungarn, vor allem in den Bereichen Service, und in Deutschland im Bereich Personalleasing hat man seitens des Maschinenring Österreich auch schon erfolgreiche Start Ups über Bundesgrenzen hinweg gemeistert.

Rund 1,5 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr erwirtschaften die Maschinenringe in Europa. Gemeinsam mit dem Präsidenten des EMR Leonhard Ost aus Deutschland und dem zweiten Vizepräsidenten Göran Abrahamsen aus Schweden ist es Werderitsch ein Anliegen, das Netzwerk innerhalb der zwölf Mitgliedsstaaten noch enger zu verknüpfen, Kooperationsmöglichkeiten aufzugreifen, damit Synergien besser zu nutzen und als Gemeinschaft unter der Qualitätsmarke „Maschinenring“ nach außen noch stärker aufzutreten.

Hans Peter Werderitsch kommt aus Welgersdorf, Bezirk Oberwart, ist Landwirt, seit 1995 Obmann des Maschinenrings Oberwart und seit 2002 Obmann des burgenländischen Landesverbandes. 2008 wurde er zum Bundesobmann des Maschinenring Österreich gewählt. Der Maschinenring Österreich zählt derzeit 78.123 Mitgliedsbetriebe und verfügt über ein dichtes regionales Netzwerk mit insgesamt 93 Geschäftsstellen in ganz Österreich.