Maschinenring NÖ-Wien hat einen neuen Partner

Vertragsunterzeichnung abgeschlossen
v.l.n.r. Reinhard Polsterer, Karl Anton Schrattenholzer, Verena Hainzl, Manfred Ungersböck, Gernot Ertl, Emil Jovanov
v.l.n.r. Reinhard Polsterer, Karl Anton Schrattenholzer, Verena Hainzl, Manfred Ungersböck, Gernot Ertl, Emil Jovanov

Mit der Landjugend Niederösterreich hat der Maschinenring Niederösterreich-Wien einen neuen Partner aus der Region gewonnen. Der Maschinenring ist ein im bäuerlichen und im gewerblichen Bereich stetig wachsendes Unternehmen und deshalb an engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern interessiert. Die Landjugend freut sich über die Unterstützung und über die Zusammenarbeit im Sinne der Jugendlichen im ländlichen Raum. Das folgende Interview mit Obmann Schrattenholzer und dem Geschäftsführer der Landjugend NÖ, Reinhard Polsterer, führten wir anlässlich der gemeinsamen Vertragsunterzeichnung.

Herr Obmann Schrattenholzer, der Maschinenring und die Landjugend wollen in den nächsten Jahren stärker zusammenarbeiten. Viele kennen die Landjugendveranstaltungen vor Ort, wo liegen die Schwerpunkte der Landjugend Niederösterreich?
Schrattenholzer: Die Landjugend Niederösterreich ist der Dachverband von rund 250 Landjugendvereinen in Niederösterreich mit rund 19.000 Mitgliedern. Als Landesverband sind wir für die Organisation von jährlich rund 700 Veranstaltungen mit ca. 24.000 Teilnehmern verantwortlich. Darüber hinaus erstellen die Funktionäre mit den 12 Mitarbeitern der Landjugend Angebote der Jugendarbeit in den Bereichen Allgemeinbildung, Landwirtschaft, Brauchtum, Internationales, Sport und Gesellschaft.

Herr Geschäftsführer Polsterer, Sie kommen aus der Region Wagram. Wie gut kennen Sie den Maschinenring?
Polsterer: Ich hatte in den letzten Jahren immer wieder Berührungspunkte mit dem Maschinenring - in erster Linie durch Mitarbeiter und Funktionäre, die im Maschinenring tätig waren. Seit mittlerweile zwei Jahren wird in meinem Heimatort über den Maschinenring eine Lesemaschine erfolgreich betrieben. Als Gemeindevertreter sehe ich im Maschinenring einen möglichen kompetenten Partner für kommunale Dienste.

Herr Polsterer, welche Chancen sieht der Maschinenring in der Zusammenarbeit mit der Landjugend?
Sowohl der Landjugend als auch dem Maschinenring war es immer wichtig, eine „Win-Win- Situation“ zu schaffen. Wir sind sicher, dass unsere Mitglieder ein wichtiges Potential für zukünftige Mitglieder und Mitarbeiter des Maschinenrings sind. Gleichzeitig freuen wir uns natürlich über die finanzielle Unterstützung und die inhaltliche Bereicherung unserer Arbeit.

Vertragsunterzeichnung:Obmann LJ NÖ Karl Anton Schrattenholzer und Geschäftsführer LJ NÖ Reinhard Polsterer
Vertragsunterzeichnung:Obmann LJ NÖ Karl Anton Schrattenholzer und Geschäftsführer LJ NÖ Reinhard Polsterer

Herr Obmann Schrattenholzer, die Landjugend und der Maschinenring sind im ländlichen Raum verwurzelt. Wie sehen Sie die Zukunft am Land, und wo sehen Sie auch die Herausforderungen, die auf unsere jungen Landwirte in den nächsten Jahren zukommen?
Schrattenholzer: Die Landwirtschaft ist ein wichtiger wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Faktor im ländlichen Raum. Zur Absicherung der entlegeneren Regionen werden wir in Zukunft ein Zusammenwirken von Landwirtschaft und Wirtschaft benötigen. Der Maschinenring leistet dabei einen wichtigen Beitrag. Arbeitsplätze und eine funktionierende Infrastruktur vor Ort entscheiden oft darüber, ob sich jemand ansiedeln möchte. Als Junglandwirte müssen wir im Betrieb und im öffentlichen Leben Verantwortung übernehmen. Dazu zählen sicherlich auch das Hinterfragen bisheriger Gewohnheiten und die Öffnung für neue Formen betriebswirtschaftlich sinnvoller Kooperationen. Auch hier leistet der Maschinenring einen bedeutenden Beitrag.

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