Maschinenring Personal eGen erhält das Österreichische Staatswappen

BMWFJ würdigt Engagement des Maschinenrings für Arbeitsplätze im ländlichen Raum.
Österreichisches Staatswappen für Maschinenring Personal eGen
Bildtext (v.l.n.r.):
Hans Peter Werderitsch, Aufsichtsratsvorsitzender Maschinenring Personal eGen, Geschäftsführer Dr. Matthias Thaler und Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner bei der feierlichen Übergabe der Staatswappenurkunde.

Zur Führung des Österreichischen Staatswappens im eigenen Corporate Design sind nur Unternehmen berechtigt, die sich „durch außergewöhnliche Leistungen um die österreichische Wirtschaft Verdienste erworben“ haben und „im betreffenden Wirtschaftszweig eine führende und allgemein geachtete Stellung“ einnehmen, heißt es im § 68 der Gewerbeordnung. Seit wenigen Tagen darf sich die Maschinenring Personal eGen ebenfalls zum illustren Kreis dieser österreichischen Vorzeigeunternehmen zählen. Im Rahmen eines Festakts im Wiener Museum für Angewandte Kunst (MAK) überreichte Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner am 16. Oktober 2012 die Auszeichnungs¬urkunde an Hans Peter Werderitsch, Aufsichtsratsvorsitzender der Maschinenring Personal eGen, sowie an deren Geschäftsführer Dr. Matthias Thaler.

Die Maschinenring Personal eGen ist ein 1997 gegründetes Tochterunternehmen des Maschinenring Österreich sowie der Maschinenring Landesverbände und hat sich seither als einer der großen Player am österreichischen Markt der Arbeitskräfteüberlasser etabliert. Was die Anzahl der in Österreich vermittelten Arbeitskräfte betrifft, rangiert die Maschinenring Personal eGen auf Rang fünf der heimischen Personalbereitsteller, im ländlichen Raum ist sie Marktführer.

„Als Personaldienstleister arbeiten wir vor allem für Klein- und Mittelbetriebe im ländlichen Raum. Dort, wo der Fach¬arbeitskräftemangel den wirtschaftlichen Erfolg gefährdet, federt die Maschinenring Personal eGen Auftragsspitzen der Unternehmen ab¬. Den Marktführern der Zeitarbeitsbranche verspricht dieses Kundensegment zu wenig Return on Investment, ist aber von immenser struktur- und arbeitsmarktpolitischer Bedeutung. Dass die Republik Österreich mit der Verleihung des Staatswappens den zentralen Aspekt unserer Unternehmensphilosophie würdigt, freut uns sehr“, sagt Hans Peter Werderitsch, Aufsichtsratsvorsitzender der Maschinenring Personal eGen.

Jobdrehscheibe im ländlichen Raum

Die Beschäftigten der Maschinenring Personal eGen sind überwiegend Landwirte bzw. Angehörige bäuerlicher Familien: gut ausgebildet, hoch motiviert und willens anzupacken. Ihnen verschafft die Maschinenring Personal eGen ein sicheres Einkommen, mit dem sie weniger arbeitsintensive Phasen der landwirtschaftlichen Tätigkeit bzw. die „Wartejahre“ bis zur Hofübergabe überbrücken, ihre bäuer-lichen Betriebe aufrecht erhalten und ihren Familien eine solide Lebensgrundlage bieten können. Die strukturpolitische Bedeutung der Zeitarbeit im ländlichen Raum liegt damit auf der Hand: Kleine bäuerliche Betriebe können weiterhin ihren Beitrag für eine attraktive und lebenswerte Wohn- und Erholungsumgebung leisten. Das unterbindet Abwanderungstendenzen, stärkt den Zusammenhalt und das Wirtschaftsaufkommen in den Gemeinden.

Mittlerweile spricht das Unternehmen auch Menschen ohne landwirtschaftlichen Hintergrund an. Maschinenring Personal eGen Geschäftsführer Dr. Matthias Thaler: „Wer sich zu den ‚besten Mitarbeitern des Landes’ zählt, ist bei uns herzlich willkommen. Egal, ob aus bäuerlichen Familien oder nicht: bei uns genießen alle Mitarbeiter die gleichen Zusatzleistungen und -angebote. Damit leisten wir einen substanziellen strukturpolitischen Beitrag als Jobdrehscheibe im ländlichen Raum, weit über den landwirtschaftlichen Bereich hinaus.“

Zudem bildet die Maschinenring Personal eGen seit drei Jahren auch Lehrlinge zu Personal-dienstleistern aus und kooperiert mit der österreichischen Landjugend: Deren 90.000 Mitglieder haben über die Maschinenring Personal eGen die Möglichkeit, in unterschiedliche Jobs hinein zu schnuppern, Berufserfahrung zu sammeln und in der Zeit zwischen Schul- bzw. Lehrabschluss und Grundwehr- bzw. Zivildienst gutes Geld zu verdienen.

Am Wohl der Mitarbeiter_innen orientiert

„Das öffentliche Ansehen der Zeitarbeit war schon einmal besser“, macht sich Matthias Thaler wenige Illusionen über den Ruf des Sektors. „Schuld daran sind vor allem jene Branchenriesen, die im Kampf um Marktanteile eine ruinöse Preisdumpingstrategie verfolgen. Diese erhöht den Lohndruck auf die Arbeit¬nehmer_innen und vermindert deren Motivation und Produktivität“, so der Geschäftsführer der Maschinenring Personal eGen. Für diese gelte eine gänzlich andere Unternehmensphilosophie: Als Genossenschaft ist die Maschinenring Personal eGen in erster Linie am Wohl ihrer Mitglieder orientiert, nicht an möglichst hohen Kapitalerträgen. Deshalb offeriert das Unternehmen allen Mitar-beiter_innen, von denen viele aufgrund ihrer Mitgliedschaft in regionalen Maschinenringen dessen genossen¬schaftliche Miteigentümer sind, ein umfangreiches Weiterbildungs¬angebot sowie zusätzliche Versicherungsleistungen.

„Ehe ein Unternehmen das Staatswappen führen darf, bedarf es positiver Gutachten von Arbeiter- und Wirtschaftskammer. Es freut uns außerordentlich, dass die Maschinenring Personal eGen trotz des problematischen Rufs der Zeitarbeitsbranche als vorbildlicher Arbeitgeber gilt“, so Matthias Thaler. Dass diese Grundhaltung sehr wohl positive wirtschaftliche Effekte zeitigt, belegt das Bonitätsranking des Kreditschutzverbands von 1870 (KSV). Es stuft die Maschinenring Personal eGen als bonitätsstärkstes Unternehmen der österreichischen Zeitarbeitsbranche ein.

Laut Geschäftsbericht 2011 haben die 5.106 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Maschinenring Personal eGen in diesem Jahr 1.903.173 Arbeitsstunden für 2.652 Kunden geleistet. Daraus ergibt sich ein Umsatzwachstum von 20 Prozent binnen eines Jahres auf rund 50 Millionen Euro. Die durchschnittliche Bruttolohnsumme der Dienst¬nehmerinnen und Dienstnehmer erhöhte sich 2011 um sechs Prozent erhöht. Gemessen am Unternehmensumsatz verfügt die Maschinenring Personal eGen über einen Marktanteil von rund zwei Prozent, gemessen an der Mitarbeiteranzahl beläuft sich der Marktanteil auf etwas mehr als drei Prozent. Im Verhältnis zur gesamten heimischen Zeitarbeitsbranche wuchs die Maschinenring Personal eGen in den vergangenen Jahren stärker bzw. verkraftete den Markteinbruch von 2009 mit deutlich weniger starken Einbußen.

Rückfragehinweis:

Pressekontakt Maschinenring Personal eGen
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