15 Jahre Maschinenring Personalleasing

Strategien für die Zukunft der Personaldienstleistung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten
15 Jahre Maschinenring Personalleasing

Mit Anfang Juli 2013 präsentiert die Maschinenring Personal eGen unter dem Titel „Gemein-sam auf einem guten Weg“ ihren Bericht über das Geschäftsjahr 2012. Das Tochterunter-nehmen des Maschinenring Österreich sowie der Maschinenring Landesverbände hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1997 zu einem soliden Unternehmen entwickelt und erfolgreich auf dem österreichischen Zeitarbeitsmarkt positioniert.

Laut einer aktuellen unabhängigen Studie von Interconnection Consulting steht Maschinenring Personal nach Marktanteilen derzeit auf Platz 8 auf dem österreichischen Zeitarbeitsmarkt. Insgesamt sind derzeit mehr als 2.000 Zeitarbeitsunternehmen in Österreich aktiv. Bei der Anzahl der vermittelten Arbeiter rangiert die Maschinenring Personal eGen auf Rang 4 der heimischen Personalbereitsteller, im ländlichen Raum sowie im Bereich KMU ist sie Marktführer.

8,5 Prozent Umsatzsteigerung auf stagnierendem Markt

Nach erfolgsverwöhnten Jahren hatte die Zeitarbeitsbranche 2012 mit der schwierigen wirt-schaftlichen Lage zu kämpfen. Der Gesamtmarkt stagnierte und erreichte nur ein geringes Um-satzplus von 0,9 Prozent. Auch die Maschinenring Personal eGen konnte die Umsatzerlöse nicht im überdurchschnittlichen Ausmaß der Vorjahre steigern. Das Plus bleibt dennoch größer als im Marktdurchschnitt: Der Umsatz der Maschinenring Personal eGen stieg im Jahr 2012 um 8,5 Prozent auf rund 54 Millionen Euro

„Die 5.103 MitarbeiterInnen der Maschinenring Personal eGen haben 2012 2.005.922 Arbeitsstunden für 2.604 Kunden geleistet. Die durchschnittliche Bruttolohnsumme der Dienst-nehmerinnen und Dienstnehmer hat sich 2012 um 5,4 Prozent erhöht“, so Dr. Matthias Thaler, Geschäftsführer der Maschinenring Personal eGen.

Genossenschaftliche Struktur als Erfolgskriterium

Wo die großen Player am Zeitarbeitsmarkt zu wenig Return on Investment sehen – nämlich in der Vermittlung von Personal an kleine und mittelständische Betriebe im ländlichen Raum – hat die Maschinenring Personal eGen ihr Hauptbetätigungsfeld. Dank ihr finden ländliche Wirt-schaftsbetriebe qualifizierte Arbeitskräfte. Durch die Arbeitsplatz-Vermittlung unterstützt die Maschinenring Personal eGen zugleich die strukturelle Entwicklung ländlicher Regionen: Die Menschen können dort arbeiten, wo sie leben. Kleinen, bäuerlichen Betrieben ermöglicht das Zusatzeinkommen aus der Zeitarbeit eine solide Lebensgrundlage.

Nicht nur durch den geografischen Tätigkeitsschwerpunkt am Land grenzt sich die Maschinen-ring Personal eGen klar von den Mitbewerbern ab. Sie ist darüber hinaus das einzige Personalleasing-Unternehmen in Österreich, bei dem die vermittelten Arbeitskräfte gleichzeitig Miteigentümer sind. Der Großteil der rund 5.000 Arbeitskräfte sind Mitglieder eines Maschinenrings. „Als Genossenschaft sind wir am Wohl unserer Mitglieder und damit unserer Mitarbeiter orientiert – und nicht an möglichst hohen Kapitalerträgen“, so Matthias Thaler. „Diese genos-senschaftliche Struktur ist mitverantwortlich für die Qualität und Motivation, die unsere Mitarbei-ter auszeichnet und von den Kunden geschätzt wird.“
 
Persönlich und regional

Die durch die Maschinenring Personal eGen vermittelten Arbeitskräfte sind in den Betrieben wegen ihrer hervorragenden Arbeits-Qualität, ihrer Einsatzbereitschaft und ihres Know-hows gefragt. Das hängt nicht zuletzt mit der persönlichen Betreuung auf regionaler Ebene zusammen. „Unsere Mitarbeiter und Kunden sind für unsere BetreuerInnen kein Bearbeitungsnum-mern, die sie nur vom Papier kennen. Man lebt und arbeitet in derselben Region und redet von Mensch zu Mensch miteinander“, betont Matthias Thaler. Die Betreuer wissen über die Bedürf-nisse der Unternehmen und die Stärken der Arbeitskräfte Bescheid. Durch das engmaschige Netz von 88 Maschinenringen samt ihren 77.000 Mitgliedern kennen sie die Arbeitskräfte meist, ehe diese für Maschinenring Personal zu arbeiten beginnen. So können sie die beste Arbeitskraft für den jeweiligen Job vermitteln. Den punktgenauen, persönlichen Service wissen die Kunden der Maschinenring Personal eGen zu schätzen und belohnen ihn mit Treue: Die Anzahl der Kunden blieb 2012 konstant auf hohem Niveau, die über die Maschinenring Personal eGen zugekauften Arbeitsstunden erhöhten sich von 2011 auf 2012 um 100.000 Stunden.

Strategien für die Zukunft

Auf die aktuelle Marktsituation und die prognostizierte künftige Entwicklung (gemäßigtes Wachstum, Preisdruck am Markt, kurzfristige Einsätze hochqualifizierter Zeitarbeiter werden wichtiger) reagiert die Maschinenring Personal eGen mit einem Bündel an Maßnahmen. „Wir wollen die schwierige Marktsituation als Chance zur Innovation und Effizienzsteigerung nut-zen“, erklärt Matthias Thaler. Zwei Stoßrichtungen werden dabei verfolgt:

1. Schärfung des Unternehmens-Profils durch Markenbildung

Maschinenring Personal genießt bereits jetzt einen guten Ruf am Land, dennoch hat das Unter-nehmen in einem mehrmonatigen Markenprozess an seiner künftigen Positionierung gearbei-tet. In Zukunft soll die Kernbotschaft „Die besten Mitarbeiter im Land“ noch deutlicher ihren Niederschlag in allen Unternehmensbereichen finden.

2. Erschließung neuer Marktsegmente

Die starke Position im Gewerbe-Bereich nützt die Maschinenring Personalleasing eGen als Basis für die Gewinnung neuer Zielgruppen. Gemeinden – hier genießt man in anderen Ma-schinenring-Sparten bereits große Akzeptanz – stehen dabei ebenso im Fokus, wie die Bereiche Handel und Transport. Bei Speditionen ist Maschinenring Personal bereits tätig, eine Aus-weitung im Hinblick auf ganzjährige Auslastung der Arbeitskräfte daher sinnvoll. Auch ein stär-keres Engagement im Tourismussektor wird derzeit geprüft, zumal sich die Geschäftsbeziehun-gen zur Seilbahnwirtschaft im vergangen Jahr intensiviert haben.

Auch die Angebotspalette passt die Maschinenring Personal eGen laufend an den aktuellen Bedarf an. In Zukunft will sie ihren Kunden auch Payroll Services anbieten (z. B. Personalver-rechnung).

3. Effizientes Kostenmanagement weiter ausgebaut

Die Maschinenring Personal eGen macht ihre Hausaufgaben und ermittelt in einem laufenden Prozess Einsparungsmöglichkeiten. Die Struktur des Maschinenrings mit neun Genossen-schaften und 89 Ringen stellt dabei eine besondere Herausforderung dar, die auch zum Vorteil genutzt werden kann. So sollen künftig die organisatorisch eigenständigen Ringe im Perso-nalleasing verstärkt miteinander kooperieren oder Synergien mit Schwesterunternehmen genutzt werden. Die Maschinenring Personal eGen unterstützt die einzelnen Ringe mit Fachin-formationen, bei der Erstellung von Offerten oder beim regionalen Marketing.

Ein im Jahr 2012 zusätzlich eingeführtes Vertriebscontrolling liefert bessere Kennzahlen zu den Marktaktivitäten und zeigt Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung auf. Die einzelnen Ver-triebseinheiten können bei Bedarf von der Zentrale gezielte Hilfestellung anfordern.

Weiterbildung und Personal-Recruiting

„Die besten Mitarbeiter im Land“ – dieser Slogan wird bei Maschinenring Personal eGen gelebt. Interne Personalentwicklung und umfangreiche Weiterbildungsangebote für die Dienstnehmer sind wesentliche Faktoren in der Unternehmensstrategie. „Eine bessere Ausbildung erhöht die Chancen unserer Mitarbeiter/-innen genauso wie unsere eigenen Chancen“, ist Dr. Matthias Thaler überzeugt. Zu den beliebtesten Weiterbildungsangeboten zählen derzeit Kurse für Stapler- oder Berufskraftfahrer, Kranführer und Schweißkurse. Das Bildungsbudget liegt seit Jahren über den im Kollektivvertrag geforderten Werten.

Im Jahr 2013 konzentriert sich die Maschinenring Personal eGen besonders auf das Recruiting neuer qualifizierter MitarbeiterInnen. „Zeitarbeit ist kein Job mit Ablaufdatum, sondern bietet in einer fixen Anstellung viel Flexibilität und Abwechslung. Sei es als Nebenerwerbsjob, zum Hin-einschnuppern in interessante Branchen oder um die Zeit nach der Ausbildung zu überbrücken. Derzeit sind unsere DienstnehmerInnen in 266 Berufen tätig“, berichtet Matthias Thaler.

Für einen Zeitarbeitsjob bei Maschinenring Personal spricht einiges: Umfangreiche Weiterbil-dungsmöglichkeiten, eine zusätzliche private Unfallversicherung, Arbeitsstellen in der Heimatregion, flexible Zeiteinteilung und persönliche Betreuung. Die Entlohnung folgt dem Equal Pay-Prinzip: Maschinenring Personal-Zeitarbeitskräfte erhalten dieselbe Entlohnung wie das Stammpersonal der jeweiligen Firma. Die Wertschätzung der eigenen Arbeitskräfte steht ganz oben, denn zu den besten Mitarbeitern im Land pflegen die Kundenbetreuer vor Ort einen in-tensiven Kontakt. Besuche am Arbeitsplatz und persönliche Ansprache gehören ebenso dazu wie kleine Aufmerksamkeiten zwischendurch, seien es eine Sommer-Grillerei oder das Glück-wunschschreiben zum Geburtstag. Informationen und aktuelle Stellenausschreibungen unter www.maschinenring.at/personalleasing.

Über Maschinenring Personal eGen

Noch ehe die Maschinenring Personal eGen als Tochter des Maschinenring Österreich und der Maschinenring Landesverbände gegründet wurde, fungierte der Maschinenring bereits als Arbeitskräftevermittler bei landwirtschaftlichen Betrieben – und darf sich daher als ältester Per-sonaldienstleister in Österreich bezeichnen. Seit 1997 konzentriert sich die Maschinenring Personal eGen auf die Vermittlung gut ausgebildeter und motivierter Arbeitskräfte aus dem ländlichen Raum – für Betriebe im ländlichen Raum. Im Oktober 2012 wurde die Maschinenring Personal eGen für ihre Verdienste um die österreichisch Wirtschaft mit dem Staatswappen der Republik ausgezeichnet.

Rückfragehinweis:
Pressekontakt Maschinenring Personal eGen 
DI Roland Wallner 
Maschinenring Österreich, Büro Wien  
T: +43 (0)59060 90055 
M: +43 (0)664 9606115 
E: presse@maschinenring.at 

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