Maschinenring beim Futtermittelaustausch im Görtschitztal

Seit 12. Jänner ist die Austauschaktion angelaufen. Bis zu 60 Maschinenring-Mitarbeiter sind im Auftrag des Landes im Einsatz.

Von Beginn an war die MR-Organisation bei der Abwicklung und der logistischen Umsetzung seitens des Landes eingebunden. Im Vorfeld wurden die technischen Möglichkeiten in Zusammenarbeit der „w&p zement“, dem Land Kärnten und dem Maschinenring diskutiert und erörtert. Eine der größten Herausforderung: es gibt kein Pauschalrezept! Jedes Gehöft muss individuell betrachtet und bearbeitet werden. „Die Schlagkraft und die Erfahrungen unserer Landwirte hilft enorm bei der Umsetzung“, erklärt Einsatzkoordinator Siegmund Sucher vom Maschinenring Kärnten. „Somit stellen wir sicher, dass jede noch so schwierige Situation vor Ort gemeistert wird. Die Kolleginnen und Kollegen vom Maschinenring Gurk sind für die Auswahl und Einteilung unserer Landwirte sowie als Ansprechpartner vor Ort im Einsatz“ führt Sucher weiter aus.

 

Insgesamt müssen in der Region rund 20.000 Tonnen verunreinigtes Futter ausgetauscht werden. Rasch und unbürokratisch: Die MR-Futtermittelbörse in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer. Kurz nachdem die Öffentlichkeit über die Problematik der verunreinigten Futtermittel im Görtschitztal informiert wurde, richtete der Maschinenring eine Futtermittelbörse ein. In solchen Notsituationen ist rasche Hilfe notwendig: Angebote und Nachfrage können beim örtlichen Maschinenring bekannt gegeben werden. Die Abwicklung selbst erfolgt dann über die Landwirtschaftskammer Kärnten

Die Futtermittel werden aus den Ställen gebracht.
Die gut organisierte Logistik garantiert einen schnellen Futtermittelaustausch.