Vernetzung von Landwirtschaft und Wirtschaft - Biogasanlage Pinkafeld

17.9.2009

Die KELAG-Biogasanlage Pinkafeld wird seit 3 Jahren erfolgreich mit Biomasse aus 300 ha Anbaufläche von regionalen landwirtschaftlichen Betrieben versorgt und ist, so Maschinenring Bundesobmann LKR Hans Peter Werderitsch, „eine neue Einnahmequelle für Landwirte aus der Region!
Die KELAG-Biogasanlage Pinkafeld wird seit 3 Jahren erfolgreich mit Biomasse aus 300 ha Anbaufläche von regionalen landwirtschaftlichen Betrieben versorgt und ist, so Maschinenring Bundesobmann LKR Hans Peter Werderitsch, „eine neue Einnahmequelle für Landwirte aus der Region! Jährlich bleiben dadurch über 600.000,- Euro an Wertschöpfung in der Region erhalten und gleichzeitig werden Arbeitsplätze langfristig abgesichert!“
Die KELAG-Biogasanlage Pinkafeld sei, so Werderitsch weiter, ein innovatives und zukunftsweisendes Beispiel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Wirtschaft in der Region.

„Der Betrieb der Biogasanlage ist ein weiterer großer Schritt zu energieautarken Gemeinden im ländlichen Bereich und damit ein großer Beitrag zum Umweltschutz“, bekräftigt LR Ing. Werner Falb-Meixner die Bedeutung alternativer Energiegewinnung.
Biogasanlage Pinkafeld – Burgenländische Landwirte als Energiewirte

„Die Biogasanlage Pinkafeld,“ so Falb-Meixner weiter, „ist ein innovatives und zukunftsweisendes Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Wirtschaft. Wir wünschen uns viele Projekte dieser Art und werden innovative Ideen – wie in der Vergangenheit – durch die Landesregierung unterstützen.“
Seit der Fertigstellung im Herbst 2007 übernimmt der Maschinenring Oberwart die Logistik für rund 25.000 Tonnen Maissilage (ca. 1.700 Fuhren), die in einem Zeitraum von ca. drei Erntewochen pro Jahr nahezu rund um die Uhr angeliefert werden.

Wertschöpfung und Arbeitsplätze bleiben in der Region erhalten

„Damit konnten wir eine neue Einnahmequelle für Landwirte aus der Region erschließen“, so Maschinenring Bundesobmann LKR Hans Peter Werderitsch, „denn jährlich bleiben dadurch über 600.000 Euro an Wertschöpfung in der Region erhalten. Gleichzeitig werden Arbeitsplätze langfristig abgesichert“

Umweltschutz: 3.000 Tonnen CO2 werden jährlich eingespart

An das Fernwärmenetz sind Wohnanlagen, Schulen, Kindergärten, das Rathaus, das Sportzentrum sowie Industrie- und Gewerbebetriebe in Pinkadfeld angeschlossen.
Mit Hilfe der Kraft-Wäme-Koppelung im Blockheizkraftwerk werden in der Biogasanlage pro Jahr 8 Mio. Kilowattstunden (kWh) elektrischer Strom sowie 8,5 Mio. kWh Wärme erzeugt.
Damit können pro Jahr rund 2.300 Haushalte mit Strom und 570 Haushalte mit Wärme versorgt werden sowie der Erdgasimport um rund 2 Millionen m³ Erdgas pro Jahr reduziert werden. Durch den Einsatz erneuerbarer Energie aus Biomasse werden jährlich ca. 3.000 t CO2 eingespart.