Maschinenring übergibt Forstschutzgewand an landwirtschaftliche Fachschulen

Für mehr Sicherheit in der Waldwirtschaft

Der Maschinenring Oberösterreich übergab am 15. Dezember 2009 in der Landwirtschaftlichen Fachschule Kirchschlag hochwertige Pakete mit Forstschutzbekleidung an insgesamt 11 Direktoren und Vertretern von landwirtschaftlichen Fachschulen aus Oberösterreich. Die Pakete sollen an die Schüler weitergereicht werden und so gezielt zur Bewusstseinsbildung für mehr Sicherheit bei der Waldarbeit beitragen.
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Für mehr Vernetzung zwischen Schulen und Maschinenring

Landesschulrat Dipl.-Ing. Johann Wahlmüller unterstrich in seiner Eröffnungsrede die Wichtigkeit der Vernetzung zwischen dem Maschinenring und den landwirtschaftlichen Schulen: „Der Maschinenring und die landwirtschaftlichen Fachschulen haben das gleiche Ziel, nämlich die Schaffung neuer Impulse. Neue Wege zu gehen ist eine stete Herausforderung.“ Wichtig dabei ist die Rolle des Wegbereiters für die Jugend. Mit Informationsarbeit über mehr Sicherheit im Forstbetrieb leistet der Maschinenring einen wichtigen Beitrag.

Sicherheit ist ein wertvolles Geschenk
Direktor Dipl.-Ing. Hofstadler von der landwirtschaftlichen Fachschule in Kirchschlag bedankte sich als Gastgeber und Hausherr auch im Namen seiner Kollegen für die vom Maschinenring bereitgestellten Forstschutzgewandpakete. Dabei erwähnte er die vielseitigen Berührungspunkte seiner Schule mit dem Maschinenring und lobte die Zusammenarbeit.

Unabhängige Energie aus den Regionen
Ing. Franz Moser, Leiter Forst und Energie MR OÖ, referierte in einer kurzen Einleitung über die Wertschöpfung aus und mit dem Wald als Energieressource in den Regionen. Dabei stellte er auch das neue Konzept des Wärmecontractings vor. Mikronetze und Einzelanlagen können direkt vor Ort durch einen vom Maschinenring zur Verfügung gestellten Heizcontainer umweltschonend und kostensparend betrieben werden. Die Versorgung erfolgt mittels Biomasse durch Landwirte aus der Region. Der Landwirt bringt die Energie!

Unfälle vermeiden als oberstes Ziel
Ing. Siegfried Birngruber von der Sozialversicherungsanstalt der Bauern verwies in seinem Vortrag auf die Wichtigkeit der Unfallverhütung. In einer Statistik des letzten Jahres sind österreichweit noch immer 1795 Forstunfälle zu beklagen. Daher gebührt Präventivmaßnahmen oberste Priorität. Umso mehr begrüßte er die Aktion vom Maschinenring und den Landwirtschaftlichen Fachschulen.

Waldarbeit sichert Arbeitsplätze
Alexander Rosenauer, Forstbetreuer vom Maschinenring Oberösterreich, ging in seinem Referat auf die verschiedenen Aspekte der Wertschöpfung im Wald ein: „Wir als Maschinenring wollen die Reserven auch im Kleinwald nutzen, zur Schaffung von Wertschöpfung und Arbeitsplätzen in den Regionen“. Er verwies dabei auf das Biomasseprojekt zur Holzmobilisierung vom Maschinenring.

In einer abschließenden kurzen Diskussion wurden neue Ansatzpunkte der Zusammenarbeit zwischen dem Maschinenring und den landwirtschaftlichen Fachschulen erörtert. Ein Projekt daraus könnte mit Start der Ausbildung zum Facharbeiter für Biomasse in den Schulen Anfang nächsten Jahres entstehen. Der Ausbau der Zusammenarbeit wurde von beiden Seiten begrüßt und soll mit Elan vorangetrieben werden.


Kontakt:
Maschinenring Forst&Energie Oberösterreich
Tel. 0732/6902-1381
forstenergie@maschinenring.at